Sep 13 2007

Schnittstelle zwischen Wirklichkeit und virtueller Identität.

stez | Kategorie: Allgemein, games, video, web2.0 | 0 Kommentare

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Was fehlt dem Kunden bei Online-Käufen oder Buchungen von Reisen im Internet?

Nun, diese Frage stellte sich wohl auch Jasmin Taylor – Inhaberin des Online-Reiseportals gratistours.com. Ihre Antwort: Der persönliche Kontakt zu einer Beraterin oder einem Berater seines Vertrauens. Denn wer bucht schon gern eine Reise ohne wenigstens kurz mit jemandem über das Hotel, das Reiseziel oder einen optionalen Mietwagen gesprochen zu haben.

Diese Möglichkeit wurde von gratistours.com geschaffen indem sich die Geschäftsführerin ein AlterEgo im SecondLife zulegte –> die attraktive Jas Capalini betreibt das Pendant des realen OnlineReiseportals in der virtuellen Welt und gratistours.com ist der erste Reiseveranstalter mit einer eigenen Insel im SecondLife. Über den persönlichen Dialog mit dem Avatar soll ein Vetrauensverhältnis geschaffen werden, welches in einem normalen Online-Dialog per eMail oder Chatfenster sicherlich nicht so einfach möglich ist.

Das deutsche Online-Reiseportal möchte mit diesem Schritt den oft langweiligen und techniklastigen Buchungsvorgang von Reisen im Internet eine persönliche Note verleihen und die Möglichkeite schaffen sich bereits vorab persönlich auf spielerische Art und Weise im SecondLife beraten zu lassen.

Die Idee kommt bei der Zielgruppe bestens an. So gibt es im Bereich der 25-30 jährigen weiblichen SecondLife Benutzerinnen eine rapide Zunahme an Buchungen.

Ein weiterer Beweis dafür, dass die Verbindung zwischen Second und First Life beim internetaffinen Publikum gut ankommt ist, dass das eigens angefertigte Machinima Video innerhalb einer Woche unter die ersten 5 der am meisten gesehenen und am besten bewerteten Reisevideos auf YouTube avancierte. Das 2:42 Minuten lange Video entführt einen auf eine Reise zusammen mit Jas im SecondLife und ist mit stimmungsvoller Musik unterlegt. Es zeigt typische Momente einer Urlaubsreise und versetzt einen somit tatsächlich in Urlaubsstimmung.

Das Video kann man sich hier anschauen:

Mein Fazit:

Die virtuelle Welt des SecondLife eignet sich meines Erachtens sehr gut um eine Schnittstelle zwischen Onlineangeboten und den Internetusern herzustellen. Über den Kontakt zum Avatar Jas Capalini in Verbindung mit der Identifikation mit dem eigenen Avatar lässt sich ungezwungen und schnell eine Basis aufbauen die den User eventuell dazu verleitet seine Reise bei gratistours.com und nicht bei einem anderen Anbieter zu buchen.Das Video wie auch das Avatar ist ansprechend gestaltet.

Die Internetseite von gratistours.com ist klar und übersichtlich strukturiert und intuitiv bedienbar. Zudem wurde auf eine hohe usability und wenig technische Barrieren geachtet. Auch wenn ich mich mit dem Thema SecondLife vorher nicht beschäftigt habe, bin ich der Meinung, dass das Konzept der Vertrauensförderung über den Avatar Jas Capalini aufgehen kann und ja auch bereits aufgegangen ist, wie die Zunahme an Buchungen beweist.

Jun 22 2007

digistraction – was soll das?

stez | Kategorie: Allgemein, Audio, EMail, Feeds, Highlights, Links, Zerstreuung, digistraction, digistraction logs, games, intern, news, video, web2.0 | 1 Kommentar

Dies ist der erste Eintrag im digistraction-Blog:

Er soll klären, was das hier eigentlich ist bzw. wird – Also definieren wir wohl am besten zunächst den Begriff digistraction, welcher aus der Feder eines bayerischen Englischlehrers stammt:

Zitat JochenEnglish:

digistraction
… ist ein „portmanteau“ aus „digital“ und „distraction“. Dieses Wort gibt es (noch) gar nicht, ich habe es erfunden, weil es m.E. noch kein gutes Wort für das enorme Ablenkungspotenzial digitaler Medien gibt.

Mittlerweile gibt es im Tugleywood-Blog eine schöne Wörterbuch-Definition, die hier nicht fehlen soll:

digistraction, n. [portmanteau word f. digital + distraction; coined by Jochen Lueders, Munich] capability of digital media, particularly the Internet, to draw someone’s attention away from something by making them look at something else, often a succession of other things, e.g. web sites: In a bout of digistraction, I read all the blogs listed in my feedreader, following one interesting link after another. | Ever since he’s had his DSL flat rate set up, he can’t get any proper work done with all this digistraction everywhere.

Dieses Blog hier dient vor allem dem Aufzeichnen von digistractions durch seine Autoren.

Insofern soll der Aspekt des Eintragens von Aktivitäten die man unter dem Begriff digistraction zusammenfassen könnte in ein virtuelles Logbuch vorrangig sein.

Gleichzeitig ist diese Webseite ein weiteres Stöckchen ja wenn nicht sogar ein möglicher Ast im Dienste von Jochens Wette:

Bislang kennt Google das Wort natürlich noch überhaupt nicht. Ich habe mit einem Kollegen gewettet, dass Google in einem HALBEN Jahr (also am 18.10.07) mindestens ZWANZIG verschiedene Quellen für dieses Wort auflistet.

Dies wollen wir unterstützen und uns und euch(?) gleichzeitig eine Plattform schaffen auf der wir unsere Web-Ablenkungen protokollieren können.

Wer mitmachen möchte, möge sich bitte registrieren und eine mail mit kurzen Angaben zur Person (aufgrund der neuen Gesetzeslage bitte auch Anschrift etc.) an autor@digistraction.de schreiben.

So, jetzt schauen wir mal – wie sich das hier entwickelt.

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